2021 sind Unternehmen mit einem komplexeren und wettbewerbsintensiveren Umfeld konfrontiert als je zuvor. Die Pandemie hat viele Unternehmen dazu gezwungen, ihre Arbeitsabläufe und die Arbeitsumgebung zu ändern. Damit einhergehend ändern sich auch die Anforderungen an die Führungskräfte, die es braucht, um in dieser neuen Welt erfolgreich zu sein. Diese müssen sich mehr darauf konzentrieren, in diesen schwierigen Zeiten unterstützende Strategien für ihre Mitarbeiter zu entwickeln.

Hier sind die 5 neuen Trends in der Führung, auf die Sie im Jahr 2021 achten sollten und natürlich darüber hinaus.

Flachere Organisationsstrukturen

Die Zeiten, in denen Führung Mikromanagement bedeute und Führungskraft derjenige war, der die meiste Erfahrung hatte sind längst vorbei. Organisationen bewegen sich immer mehr weg von solchen Strukturen, hin zu kollaborativen Systemem. Hier braucht es Menschen, die sich in solchen Umgebungen wohlfühlen. Flachere Strukturen verbessern die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, erhöhen ihre Arbeitsmoral und Produktivität, beseitigen unnötige Bürokratie und sorgen für eine bessere und schnellere Entscheidungsfindung. Die Verflachung der Hierarchie gibt den Mitarbeitern mehr Verantwortung, wodurch sie sich am Arbeitsplatz involviert und wertgeschätzt fühlen, sodass auch die Arbeitszufriedenheit steigt.

Aufbau der richtigen Kultur für Remote-Teams

Die Unternehmenskultur repräsentiert die Persönlichkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Deshalb ist es wichtig, Menschen einzustellen, die einen positiven Einfluss auf ihr Arbeitsumfeld haben. In einer festen, physischen Arbeitsumgebung ist es relativ einfach, ein gewisses Regelwerk zu schaffen und zu fördern, das zur eigenen Marke oder zum Unternehmen passt. Bei Mitarbeitern, die remote Arbeiten und nicht physisch anwesend sind, liegen die Dinge ganz anders. Remote-Arbeit verändert die gewohnte Arbeitsweise und führt zu weniger Bindung ans Unternehmen und damit auch an die Firmenkultur. Auch kann sie zu anderen unerwünschten Verhaltensweisen führen, die sich negativ auf die Produktivität auswirken. Aus diesem Grund ist es essenziell, dass sich Führungskräfte Gedanken machen, wie sie auch bei der virtuellen Zusammenarbeit eine positive Kultur kommunizieren und etablieren können.

Veränderungs-Mentalität einnehmen

Agilität ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die Führungskräfte heute benötigen. In Krisenzeiten benötigen sie das richtige Mindset, um Veränderungen oder Störungen ihres Arbeitsumfelds positiv zu nutzen, anstatt sich von ihnen überwältigen zu lassen. Es ist wesentlich, zu erkennen, wann Veränderung stattfindet und zu verstehen, wie diese sich auf die eigene Organisation auswirkt. Auf diese Weise können Führungskräfte rechtzeitig die richtigen Entscheidungen treffen und ihr Umfeld auf etwaige unerwünschte Ereignisse vorbereiten.

Die gestiegene Notwendigkeit, sich und andere weiterzuentwickeln

Damit Unternehmen mit ihrem, sich rasch verändernden Umfeld mithalten können, müssen Führungskräfte stets auf der Höhe der Zeit sein. Dies erfordert ein ständiges Lernen, denn in der heutigen Zeit ist das, was heute noch als neu gilt, morgen schon wieder veraltet. Nicht umsonst wird die heutige Welt auch mit dem Begriff VUCA bezeichnet, einem Akronym, das aus den Worten “volatility” (“Volatilität”), “uncertainty” (“Unsicherheit”), “complexity” (“Komplexität”) und “ambiguity” (“Mehrdeutigkeit”) gebildet wird. Die Pandemie hat gezeigt, dass es vielen Führungskräfte schwerfiel, sich auf unsichere Situationen einzustellen. Deshalb ist es für Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden, um die eigenen Hard- und Soft Skills zu verbessern.

Verhinderung unethischen Handelns

Wegen COVID-19 hatten und haben viele Unternehmen erhebliche Schwierigkeiten im harten Wettbewerb zu bestehen. Im Bestreben, dieser Situation zu entkommen, haben sich viele Teams unbewusst oder bewusst zu unethischem Verhaltensweisen hinreißen lassen. Das geschieht meist dann, wenn Boni und Belohnungen starke Anreize bieten, die einzelne dazu motivieren, sich auf kurzfristige Ziele zu konzentrieren, anstatt das große Ganze im Blick zu haben. So erkennen diese oft nicht, was ihr Handeln eigentlich bewirkt. Gute Führungskräfte müssen daher proaktiv nach diesen Fehlentwicklungen Ausschau halten und bei Bedarf intervenieren.

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Peter Buchmann ist Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsführung von BRUDERKOPF. Vor seiner Tätigkeit bei BRUDERKOPF war Peter Buchmann zuletzt als Sales Director für eine der leistungsstärksten unabhängigen Personalberatungen Deutschlands tätig und leitete bei einem der führenden Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering, Finance und Life Science ein Vertriebsteam. Selbst verantwortlich für über 100 erfolgreich abgeschlossene Besetzungsmandate auf Expertenebene, im Mittelmangement, bis hin zum C-Level, begleitet er bei BRUDERKOPF Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand bei der Besetzung von Positionen der Fach- und Führungsebene. Mit seiner eigenen Unternehmensberatung berät er seit 2019 zudem KMU in den Bereichen Logistik, Einkauf, Marketing und Vertrieb.

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