Haben Sie schon mal die versteckten Kosten im Personalbeschaffungsprozess betrachtet oder an die möglichen Folgen des Zeitmangels gedacht?

Wir haben eine Liste der Aufgaben zusammengestellt, die für die Durchführung einer einzigen Kampagne erforderlich sind, um einen Einblick in die versteckten Kosten zu geben, die mit der Zeit verbunden sind, die Sie zum Finden geeigneter Fach- und Führungskräfte aufwenden müssen.

Verfassen einer Stellenanzeige

Eine richtige gute Stellenanzeige schreibt sich nicht von allein, denn sie soll bei Ihrem potenziellen neuen Mitarbeiter einen guten Eindruck hinterlassen. Um gut auffindbar zu sein, muss der Inhalt richtig formatiert und für Suchmaschinen optimiert sein. Um Ihr Unternehmen darzustellen, sollten Sie dabei die Dinge hervorheben, die Sie einzigartig machen. Wo immer es möglich ist, sollten Sie dabei auf aussagekräftige und individuelle Bilder zurückgreifen. Die fertige Anzeige sollte nun auf mehreren Kanälen ausgespielt werden.

Soziale Medien

Die sozialen Medien eignen sich hervorragend, um mit potenziellen neuen Mitarbeitern in Kontakt zu treten und mit ihnen zu interagieren. Die hier erforderlichen Aktivitäten können schnell zum nicht enden wollender Zeitkiller werden, daher ist es wichtig, den Erfolg zu messen.

Sourcing über Datenbanken

Online-Datenbanken sind eine großartige Möglichkeit, potenzielle Mitarbeiter oder Freelancer zu finden. Leider gibt es mehrere Anbieter und zudem befinden sich in diesen Datenbanken Millionen von Kandidaten registriert. Vom Zeitaufwand ist das Suchen und das Filtern und das Screening wahrscheinlich der zeitaufwändigste Teil der Arbeit eines professionellen Personalvermittlers. Wenn Sie Projektmanager oder Abteilungsleiter sind und dies nicht zu Ihren täglichen Arbeiten zählt, ist dies häufig wie der Versuch, eine Nadel im Heuhaufen zu finden. Bei einer normalen 30-tägigen Rekrutierungskampagne können allein für diese Aufgabe mindestens 6-7 Stunden anfallen.

E-Mail

Häufig wird die Zeit unterschätzt die für das Verwalten, Sortieren, Beantworten und Ablehnen von Kandidaten nötig ist. So wollen Bewerber ein Feedback zu Ihrer Bewerbung oder Sie müssen Kandidaten nachhalten, die die nicht auf Anrufe reagieren. Auch für das Organisieren der anschließenden Vorstellungsgespräche, das Versenden von Bestätigungen und das Zusenden von Anfahrtsskizzen benötigen Sie Zeit.

Organisation

Auch die Abstimmung zwischen verschiedenen Abteilungen und Ansprechpartnern, die in den Interviewprozess involviert sind, erfordert entsprechendes Organisationstalent.

Kontaktzeit mit Bewerbern

Auch die Zeit für den Austausch mit den Kandidaten zählt, zu den häufig unterschätzten Kenngrößen im Recruiting. Um eine durchgängige Rückmeldung zu den sich bewerbenden Kandidaten zu erhalten, bedarf es eines zusammenhängend Ansatzes für die Kontaktaufnahme mit den Kandidaten. Eine E-Mail oder ein Anruf sind häufig nicht genug. Um den Kontakt herzustellen, sind häufig mehrere Anrufe und E-Mails notwendig. Sobald dies geschehen ist, muss dem Kandidaten ein qualifizierter Überblick über die jeweilige Position und deren Vorteile für den Kandidaten vermittelt werden. Wenn Sie z.B. 50 Bewerber zu kontaktieren haben und alle mehrfach angerufen haben, um mit ihnen zu sprechen, ist dies der zeitaufwändigste Teil des gesamten Rekrutierungsprozesses.

Vorstellungsgespräche

Obwohl dies je nach Anforderung variieren, dauern die meisten Interviews zwischen 45 Minuten und eineinhalb Stunden. Dies bietet genügend Zeit und Flexibilität von beiden Seiten, um sich gegenseitig kennenzulernen.

Angebotsmanagement

Dies ist oft einer der schwierigsten Teile des Rekrutierungsprozesses, während es viele wichtige Überlegungen zu berücksichtigen gibt. Es kann auch eine sehr emotionale Zeit für einen Kandidaten und den Arbeitgeber sein, es gibt oft ein Hin und Her in Bezug auf das Paket, das Gehalt, die Karriereentwicklung und all das spielt auch eine Rolle, wenn Sie einen Qualitätskandidaten haben, dann werden Sie oft ein Gegenangebot finden. Das alles braucht Zeit und jede gezeigte Frustration kann den gesamten Prozess zum Scheitern bringen und Sie müssen wieder von vorne beginnen.

P.S.: Wir bei Bruderkopf unterstützen seit über 10 Jahren Unternehmen dabei, die richtigen Fach- und Führungskräfte für Ihr Unternehmen und Ihre Projekte zu finden. Jetzt kostenlos beraten lassen!

HIER SCHREIBT

Stephan ist Mitgründer und Mitglied der Geschäftsführung. Er versteht sich, als Berater, dem es große Freude bereitet für die Herausforderungen seiner Mandanten passende Lösungen zu präsentieren. Vor seiner Tätigkeit bei BRUDERKOPF war Stephan für einen der weltweit größten Personaldienstleister tätig und maßgeblich Aufbau einer E-Sourcing-Plattform für Freelancer beteiligt. Selbst verantwortlich für über 325 erfolgreich abgeschlossene Vermittlungen von Fach- und Führungskräften konnte er bereits so manches Kundenprojekt retten und zur Gewinnung neuer Mitarbeiter beitragen.

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